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Dos and Don’ts beim Geocaching – ein kleine Sammlung von Tipps

Oftmals fallen einem beim Cachen Dinge auf bei denen man denkt: “Das ist aber unnötig” oder “Sowas gibt es noch?!” oder im schlimmsten Fall einfach nur “OMG!”

Um diese Dinge einmal auszusprechen und vor allem ein paar hoffentlich hilfreiche Tipps zu geben, möchte ich hier eine neue Serie starten!

Cachebehälter, Petlinge, Tupperdosen – oder Warum Glas ein NO-GO ist!

Die Wahl des richtigen Behälters für das Logbüchlein ist oft nicht leicht, deshalb sollte sie gut überlegt sein.

Manchmal, zum Glück sehr selten, sieht man Logbücher, die in Glasbehälter gezwengt sind – Glas ist keine gute Wahl, wenn man Dinge in der Natur aussetzt. Schnell ist so ein Glas zerbrochen und die Scherben bleiben liegen.

Was sind die Alternativen?

Wenn man nicht seine guten und teuren “Tupperdosen” opfern oder Mutti sie nicht hergeben möchte, braucht man Wohl oder Übel Alternativen.

Der Klassiker ist die Filmdose – eigentlich schon langsam aus der Mode gekommen, oder kennt ihr noch jemanden, der analoge Photographie betreibt? Diesen Klassiker bekommt man bei Ebay im Großpaket relativ günstig (100 Stück für ca. 10€).

Ein etwas neuerer Klassiker ist der sogenannte PETling. Es handelt sich hierbei um einen Rohlinge aus der Herstellung von PET-Flaschen, die maschinell aufgeblasen werden. Diese Rohlinge eignen sich gut als Mikro-Cachebehälter und sind sowohl in Geocaching-Shop alsauch bei Ebay finden.

Eine Alternative von small bis large sind die lock&lock-Dosen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formaten, sodass man für eigentlich jeden Cache eine passende Dose findet.

Besonders kreative “Dosen” findet man oftmals im Baumarkt, einige Beispiele: Verteilerdosen, KG-Rohre, Vogelhäuser…

Also lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Die Strickleiter im Praxistest

Die Stickleiter ist nun schon etwa 4 Monate in Betrieb – Zeit für einen kurzen Erfahrungsbericht. Leider habe ich festgestellt, dass wir trotz einiger Einsätze kein Foto von der Leiter “in Action” aufgenommen haben – das muss nachgeholt werden!

Bauweise:

:-) – Das ist besonders gelungen:

  1. Die Leiter ist leicht und kompakt
  2. Die Stufenbreite (30 cm) ist angenehm, um auch mal mit beiden Füßen in schwerem Schuhwerk auf einer Stufe zu stehen
  3. Die Strickleiter ist schnell gebaut (2 h Bastelzeit) und mit 30-40 € ziemlich günstig

:-( – Das ist nicht so gelungen:

  1. Der Stufenabstand von 40 cm ist zu groß, grade weil sich die Knoten noch etwas festziehen, sodass der Abstand noch etwas größer wird
  2. Man hätte sich doch für einen Komplettsatz Alustufen (für nur 6,50 € mehr) entscheiden sollen, da die Stufen aus Gummischlauch unnötig viel Instabilität geben
  3. Die Leiter hätte etwas länger sein können

Allgemeine Probleme einer Stickleiter:

Es fehlt uns noch eine Idee für einen Abstandhalter mit dem die Leiter z.B. von Betonwänden abgehalten wird, da man sich an den Alustufen gut die Finger klemmen kann… Für Ideen wäre ich sehr dankbar!

Leider bringt eine Stickleiter ja eine gewisse Grundinstabilität mit sich, an der man auch mit noch so gutem Konzept nicht vorbeikommt – aber das muss man wohl in Kauf nehmen, wenn man nicht mit einer 10 m Alu-Leiter im Gepäck von Cache zu Cache ziehen möcht ;-)

Die Strickleiter – Ein Bastelprojekt

Irgendwie kommt es dann doch dazu, dass man von den T1/D1-Caches über die mittlere Schwierigkeitsklasse zu den Caches mit mehr Material und Hilfsmittelaufwand kommt.

Im konkreten Fall hieß es in der Cachebeschreibung eines Mystery-Multis, dass man eine Steighilfe mitbringen sollte. Da wir keine große Klettererfahrung haben, fehlte es uns komplett an Material! So haben wir uns zunächst einmal für den Selbstbau einer Strickleiter entschieden. Im Folgenden gebe ich euch eine kurze Bauanleitung für das eigene Projekt!

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